SICHERHEIT UND RECHT · KI-KENNZEICHNUNG
Seit 2. August 2026 istKI-Kennzeichnung Pflicht.
Art. 50 der EU-KI-Verordnung verlangt Transparenz, wenn KI im Spiel ist – bei Beiträgen, Bildern und Videos, auch in der Werbung. Die meisten Betriebe haben davon noch nie gehört. Superspreader hat die Pflicht eingebaut: Was sich automatisieren lässt, läuft automatisch.
Was Art. 50 wirklich verlangt.
Zwei Pflichten betreffen Social Media direkt. Erstens: KI-generierte oder KI-bearbeitete Bilder und Videos müssen bei der Veröffentlichung offengelegt werden – ohne Ausnahme für Werbung. Zweitens: KI-Texte, die die Öffentlichkeit informieren, ebenfalls – außer ein Mensch hat den Text geprüft und trägt sichtbar die redaktionelle Verantwortung.
Genau diese Ausnahme ist der Punkt: Ein sauberer Freigabe-Workflow erfüllt sie – wenn die Prüfung dokumentiert ist. Ein Chat-Verlauf voller Screenshots dokumentiert nichts.
Was superspreader automatisch übernimmt.
Jeder Beitrag trägt zwei KI-Merkmale: „Text von KI" für die interne Dokumentation und „Bild/Video KI-generiert" für die öffentliche Kennzeichnung. Texte aus dem KI-Monatsplan sind automatisch als KI-Text vermerkt – und weil jeder Beitrag durch die Freigabe eines Menschen geht, ist die redaktionelle Verantwortung belegt, ohne dass du dafür etwas tust.
Ist das Bild-Merkmal gesetzt, hängt superspreader beim Veröffentlichen automatisch den Hinweis „Bildmaterial KI-generiert" an den Beitragstext – und wo die Plattform ein eigenes KI-Feld kennt, wie Instagram, TikTok, YouTube, X und Pinterest, wird zusätzlich deren eigenes Kennzeichen gesetzt. Du kannst es nicht vergessen.
Der eine Haken, den nur du setzen kannst.
Einem hochgeladenen Bild sieht kein Werkzeug an, ob es aus einem KI-Generator kommt. Deshalb gilt eine einfache Regel: Wer ein KI-generiertes oder stark KI-bearbeitetes Bild in einen Beitrag hängt, setzt im Editor den Haken. Alles Weitere – Label, Dokumentation, Hinweis in der Freigabe – passiert von selbst.
Die Details, die im Ernstfall zählen.
- Nie doppeltDer Hinweis wird beim Veröffentlichen genau einmal angehängt – egal ob der Beitrag automatisch oder per Hand rausgeht.
- Der Kunde sieht es vorherSchon in der Freigabe steht, dass ein KI-Hinweis mitveröffentlicht wird. Keine Überraschung nach der Freigabe.
- Dokumentation läuft mitWelche Texte mit KI entstanden sind, hält superspreader intern fest – das ist die Grundlage der redaktionellen Verantwortung.
- Automatisch erkanntTexte aus dem KI-Monatsplan und übernommene KI-Entwürfe tragen das Text-Merkmal von selbst – und KI-Agenten können ihre Herkunft gar nicht verbergen.
- Retusche zählt nichtZuschnitt, Farbkorrektur und übliche Bildbearbeitung sind keine KI-Manipulation – dafür braucht es keinen Haken.
- Blogartikel mitgedachtBeim Blogartikel erinnert der Editor daran, KI-Bildmaterial im Artikel selbst zu kennzeichnen – dort veröffentlicht ja WordPress, nicht superspreader.
Diese Seite erklärt, wie superspreader die Kennzeichnungspflichten umsetzt – sie ist keine Rechtsberatung. Ob dein konkreter Fall unter Art. 50 fällt, klärst du im Zweifel mit deiner Rechtsberatung.
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